Zu Sylvester mit dem Rauchen aufhören?

Hallo.

Nun ist es bald geschafft, das Jahr 2011. Ich hoffe ihr habt ein gutes und gemütliches Weihnachtsfest im Kreise der liebsten Verbracht.
Ich für meinen Teil konnte meine Familie nicht besuchen, dafür hatte ich aber eine sehr internationales Weihnachten mit meinen Freunden.

Der gute Vorsatz zu Sylvester

Nun dreht sich der Zeiger der Uhr nur noch wenige male im Kreis, bis Sylvester vor der Tür steht und wir das neue Jahr 2012 begrüßen. Am 31.12.2011 um 23:59 werden wieder Millionen Sektkorken knallen und noch mehr Lunten von Knallern, Böllern und Raketen angezündet. Und viele Menschen werden sich wieder eine Liste mit guten Vorsetzen schreiben oder zumindest im Kopf haben… wenigstens für eine Weile. 🙂

Bei vielen Rauchern wir wohl – wie jedes Jahr – wieder der gute Vorsatz „Ich höre auf mit Rauchen“ dabei sein.
Ich weiß eigentlich gar nicht genau warum unbedingt Neujahr. Neues Jahr, neuer Anfang, neues Glück!?
Auf jeden Fall hat es sich etabliert und viele Menschen glauben daran. Zumindest für eine Weile… ein paar Stunden oder Tage. … Und ja, auch ich habe dieses Jahr wieder „Punkt 12 die letzte Kippe ausmachen“ auf meinem Zettel stehen.

Nun hat es die letzten beiden male schon nicht geklappt. Aber dieses mal wird es klappen! Es muss einfach klappen. Also ich will mich nicht unbedingt zwingen … obwohl, wenn es sein muss 🙂 Aber es ist nur ein Schritt von einigen für das nächste Jahr. Definitiv wird es der erste in der Reihe sein. Und wahrscheinlich auch einer der wichtigsten. Wenn das funktioniert, dann ist es ein guter Anreiz das auch der Rest funktioniert… Kettenreaktion und Selbstmotivation.

Unter anderem steht noch „Mehr Geld haben“ und „Erfolgreich werden“ auf dem Plan.
Schaffe ich es mit dem Rauchen aufzuhören, dann ist das eine starke Motivation. Ich meine Rauchen ist ja eine Sucht und wenn man es schafft schon eine Sucht zu überwinden… was kann einen dann noch in anderen Sachen aufhalten? 😉
Geht es allerding schief, dann könnte es ganz schnell demovierend sein.

Außerdem würde ich so schon mal anfangen mit Geld sparen und damit „mehr Geld haben“. 🙂 Seid meinem ersten Versuch rauche ich „nur“ noch eine halbe Schachtel am Tag, anstatt einer ganzen. Aber dennoch ist es Geld für nichts.

Ich werde sehen und mein bestes geben. Und allen die noch zu Sylvester mit dem Rauchen aufhören wollen, drücke ich die Daumen.

Dann wünsche ich euch allen einen Guten Rutsch ins neue Jahr, feiert schön und alles Gute für das neue Jahr und besonders die guten Vorsätze! 😉

Ich melde mich im neuen Jahr wieder und berichte wie es gelaufen ist.

Viele Grüße
Gordon

Endlich Nichtraucher – Mit einem Ratgeber zum Nichtraucher?

Hallo.

Die letzten beiden Wochen haben ich mir selbst eine Auszeit gegönnt und ein wenig Urlaub gemacht. Diese Gelegenheit habe ich auch gleich genutzt um ein Buch zu lesen, welches schon lange in meinem Bücherregal stand und darauf wartete endlich von mir gelesen zu werden. Das Buch trägt den Titel „Endlich Nichtraucher! – Der einfache Weg, mit dem Rauchen Schluss zu machen.“ und ist von Allen Carr.

Als Raucher liest man solche Titel natürlich nicht gern. Besonders wenn man das Buch von Bekannten geschenkt bekommt. Der Wink mit dem Zaunpfahl also.
Und so verstaubte das Buch lange in meinem Bücherregal.
Doch jetzt, wo ich selbst mit dem Rauchen aufhören möchte, erinnerte ich mich daran das es in meinem Regal steht und packte es mit in meine Reisetasche.

Ich bin keine große Leseratte, aber wenn, dann hatte ich jetzt in den 2 Wochen zeit es endlich zu lesen und erhoffte mir die Ultimative Lösung davon.


Also fing ich eines schönen Tages an es zu lesen. Es ist sehr gut geschrieben und man kommt zügig durch die 192 Seiten.
Jedoch hätte ich es schon nach wenigen Seiten wieder wegstellen können. Nicht weil das Buch schlecht ist, eher weil der Autor ein kleiner Egoist zu sein scheint. Die ersten Seiten handeln eigentlich nur davon wie toll der Autor doch ist und das er der beste ist und schon soooo viele Leute zu Nichtrauchern gemacht hat.
Das mag ja sein und ist ja auch schön das seine Methode so gut funktioniert. Aber wenn man es zum zehnten mal liest, dann hat man es doch schon über. Vielleicht musste er auch einfach noch ein paar Seiten voll kriegen und wollte sein Ego aufbessern.

Zum Glück besinnt er sich dann irgendwann wieder worum es in dem Buch eigentlich gehen sollte und schreibt darüber wie man mit dem Rauchen aufhören kann. Und ganz ehrlich, die Methode scheint schlüssig zu sein. Natürlich zeigt er dem Raucher erst einmal auf was er sich selbst eigentlich mit dem Rauchen antut. Seiner Gesundheit, seiner Umgebung, seinem Kontostand. Und das die Zigarettenindustrie, wie auch die Gesellschaft, eine gute Gehirnwäsche betreibt und betrieben hat.

Er beschreibt auch sehr gut das Umfeld des Rauchers und seine Auswirkungen. Wie die Gehirnwäsche der Tabakindustrie funktioniert und welche Auswirkung das auf uns hat. Wie die Gesellschaft das Rauchen erst einen Jungen zum Mann machte und heute sich das ganze wieder ins Gegenteil kehrt. Wie Menschen die uns nahe stehen Einfluss auf Erfolg und Misserfolg haben können.
Wie gesagt, er schreibt es sehr gut und auch schlüssig. So das man versteht was da eigentlich passiert. Dem Raucher sollen die Augen geöffnet werden. Das ist der erste Schritt.

Dann versucht er den Raucher zur Einsicht zu verhelfen, das man vom Rauchen absolut nichts hat und das dass aufgeben eigentlich sehr einfach ist. Einfacher als jeder Raucher es sich vorstellt. Und zum Schluss geht es dann ans Eingemachte. Die letzte Zigarette wird geraucht und dann ist Schluss mit der Sucht. „Das Nikotinmonster wird ausgehungert.“.
Wie gesagt, was er schreibt hat Hand und Fuß und wenn man sich daran hält, dann kann es wirklich sehr einfach sein mit dem Rauchen aufzuhören. Ein großer Teil Glaube und Wille ist natürlich immer dabei. Glaube was er schreibt und habe den Willen es umzusetzen und durchzuziehen. Dann wird es funktionieren.

Mein Fazit: Bis auf die ersten Seiten finde ich das Buch sehr gut. Ich denke es kann vielen Rauchern helfen von der Sucht los zu kommen. Es zeigt einen einfachen Weg das Rauchen aufzugeben, wenn man den Willen hat.

Für alle Raucher die den Willen nicht haben oder einfach nicht aufhören möchten, empfehle ich die elektrische Zigarette. Damit erhält man das Nikotinmonster am Leben, aber schont zumindest seinen Geldbeutel und noch mehr seine Gesundheit. Denn Nikotin ist in der elektrischen Zigarette der letzte Schadstoff der von der Tabakzigarette übrig bleibt. Und natürlich geht man seiner Umwelt mit dem Gestank nicht mehr auf den Keks.

Noch 4 Tage bis zum Nichtraucher-Tag X

So, noch mal schnell ein Update schreiben – bevor es in 4 Tagen ernst wird und ich keine Tabakzigarette mehr anfassen werde. Nie wieder!

Ehrlich gesagt zähle ich weder die Tage wirklich, noch bin ich aufgeregt oder habe Angst vor dem Tag. Mein Leben geht ganz normal weiter und ich denke kaum daran. Und wenn ich daran denke, das ich in 4 Tagen aufhören möchte zu rauchen, dann positiv. Keine Schweißausbrüche beim Blick auf den Kalender oder ähnliches 🙂

Noch 4 Tage dann verwindet das aus meinem Leben! Dann bin ich Nichtraucher!

Gerade in den letzten Tagen hatte ich mehrfach wieder die Situation das ich meine Wohnung verlassen habe und wenig später zurück gekommen bin. Und es hat in meiner Wohnung nach Qualm gestunken, das selbst mir als Raucher anders geworden ist. Und dann habe ich mir vorgestellt wie sich wohl ein Nichtraucher fühlen muss. Da habe ich mich sogar selbst gefragt ob das so toll ist wenn ich eine Frau kennenlerne und sie das erste mal in meine Wohnung kommt und hier stinkt es als wenn eine Müllhalde gebrannt hat…

Und gestern war Waschtag. Da war es genau anders herum. Ich war noch kurz weg, nachdem ich die Wäsche in der Wohnung aufgehängt hatte. Und als ich wieder in die Wohnung kam hat es wunderbar nach Persil – Apfel gerochen 🙂 Das war schön. Doch dann ging mir auch wieder durch den Kopf das ich ja nun die ganze frisch gewaschene und gut duftende Wäsche mit meiner Raucherei sofort wieder verpeste. Wahrscheinlich noch bevor Sie in den Schrank kommt.

Und spätestens seid diesen Erfahrungen und Überlegungen freue ich mich irgendwie schon auf den Tag an dem ich diesen Mist endlich beende. Auch das Geld ist im Moment sehr sehr knapp und ich kann das gesparte Geld sehr gut für Essen und Trinken gebrauchen, anstatt es in Rauch zu verwandeln.
Natürlich kosten auch die Depots für die elektrischen Zigaretten Geld. Aber das ist 5 Euro zu 1 Euro. Da kann ich einen Tag elektrisch Rauchen und mir auch noch Trinken und Essen für einen Tag kaufen. Das ist schon ein Unterschied.

Und wenn mir die elektrischen Zigaretten dabei helfen von den Tabakzigaretten los zu kommen, dann gebe ich diesen einen Euro gern aus. Und habe zusätzliche noch was im Magen.

Also eigentlich blicke ich sehr positiv auf den 1. November 2011. Es wird wahrscheinlich der schrecklichste Tag in meinem Leben den ich aber gern durchmachen werde. Ich habe dafür auch schon eine Strategie entwickelt 🙂 Und zwar eine sehr einfache, aber hoffentlich wirkungsvolle.

Ich werde an diesem Tag genau 3 Dinge tun. Als erstes werde ich am Morgen noch einmal Wäsche waschen (muss eh gemacht werden). Dann werde ich die Wäsche aufhängen, damit die ganze Wohnung wieder schön frisch riecht. (Das Waschmittel riecht echt super.) Dann werde ich den Rest des Tages im Bett verbringen und evtl. viel Schlafen, um den ersten Tag so schnell und „unbemerkt“ wie möglich zu verbringen.
Falls ich gegen Mittag wach sein werde, dann werde ich ausgiebig schwimmen gehen und damit wieder die „Mittags-Schwimmen“ Zeit angewöhnen. Und ich werde auch wieder meinen Abendlichen Spaziergang anfangen.

Zwischendurch soll mir die elektronische Zigarette die Nikotinsucht befriedigen. Doch ich denke das in meinem Fall auch die Körperliche Sucht sehr zu schaffen machen wird. Daher werden vielleicht die ersten Tage genau so ablaufen. Bis die körperlichen Entzugserscheinungen weg sind.

Naja, warten wir es mal ab wie es wird. Vielleicht ist es ja auch gar nicht sooo schlimm.
Wie war es denn bei euch? Erzählt mal ein bisschen hier. 😉

Viele Grüße
Gordon